Best Practice: Mehrweg-Vielfalt auf die feine Art

 

Für uns als Naturkostladen ist Mehrweg selbstverständlich. Das tragen wir selbstbewusst nach außen und das kommt gut an bei der Kundschaft.

Karin Siewert und Tanja Rabe von Ökotussi (Berlin)

Klein, aber oho. In dem netten Kiez-Naturkostladen mit Café und Bäckerei brummt das Mehrweg-Angebot. Hier trifft sich die Nachbarschaft gerne zum gemeinsamen Mittagtisch vor Ort oder auf einen Kaffee. Muss es mal schnell gehen, kann das Essen gerne mitgenommen werden – dann bitte aber in Mehrweg. Das ist die Devise, die das Team der ‚Ökotussi‘ an die Kund*innen offen weiterträgt. Sowieso wird das persönliche Gespräch hier großgeschrieben, ob bei Stamm- oder Laufkundschaft.

So lädt das Team des Betriebs alle dazu ein, eigene Behälter mitzubringen, um sie sich mit den Lasagnen, Suppen oder Aufläufe, aber auch Kuchen und Backwaren befüllen zu lassen. Das funktioniert sehr gut, besonders bei der Stammkundschaft. Manche Kund*innen aus der Nachbarschaft bringen sogar ihre eigenen Teller mit. In dem Kiezladen feiert außerdem das gute alte Einweck-Glas sein Comeback. Die verschiedenen Salate des Ladens werden standardmäßig in diesen Pfand-Gläsern angeboten. Wer doch mal die eigene Schüssel vergessen hat, kann sich vor Ort VYTAL-Behälter für die Speisen zum Mitnehmen ausleihen. „Ob Weckglas oder Poolsystem-Behälter: Beim Mehrweg setzen wir aus Erfahrung auf Behälter, die jederzeit nachbestellbar sind“, so die beiden Betreiberinnen.

Für frisches Brot und Brötchen aus ihrer kleinen Bäckerei im Laden bieten sie den „Brottüüt“-Stoffbeutel als Mehrwegvariante zum Kauf an. In dem lässt sich auch frisches Obst und Gemüse transportieren, das das Team von Ökotussi in ihrem Naturkostladen ebenfalls anbietet. Alternativ verkaufen sie auch den Mehrweg-Beutel von #umtueten aus recycelten Jeans und Bio-Baumwolle. Auch die Getränke gibt’s hier nur in Mehrweg. Die Kundschaft erhält 10 % Nachlass auf jedes Kaffeegetränk, das sie sich in den eigenen, mitgebrachten Mehrweg-Becher füllen lässt.

Mehrweg ist im Laden der Ökotussi überall präsent: von bereits verpackten Speisen im Weckglas bis hin zu Thekenaufstellern. Aber Social Media darf heutzutage nicht fehlen. Auf ihrer Facebookseite posten sie fleißig, beispielsweise die Anzahl bisher eingesparter Einwegverpackungen oder sie präsentieren ihre Vielfalt der Mehrweg-Angebote.

Bei so viel Engagement ist das Team der Ökotussi als Mehrweg-Vorreiter*innen ganz vorne mit dabei!

Infos im Überblick

  • Naturkostladen | Café | Bäckerei
  • Speisen zum Mitnehmen: Lasagnen, Aufläufe, Suppen und Salate, Kuchen und Backwaren
  • Befüllt mitgebrachte Mehrweggefäße
  • Eigenes Pfandsystem: Weck-Gläser
  • Poolsystem: Vytal
  • Besonderheiten: v.a. Stammkundschaft aus dem Kiez, regionale Produkte

Austausch & Vernetzung

 

Ökotussi

Großbeerenstraße 11 | 10963 Berlin

Tel. 030-27 57 58 77
Facebook

Tanja Rabe und Karin Siewert

Die Ökotussis befüllen mitgebrachte Gefäße.
Alternativ verleihen sie eigene Gefäße und Boxen von Vytal.

Salate gibt es nur in vorab gefüllte Pfand-Weckgläser.

Für frisches Brot und Brötchen bieten die Ökotussis den Mehrwegbeutel ‚Broottüüt‘ aus Baumwolle zum Kauf an.

Getränke in Mehrweg belohnen die Ökotussis mit einer Rabatt-Aktion.

Die Kundschaft erhält 10 % Nachlass auf jedes Kaffeegetränk,
das sie sich in mitgebrachte Mehrweg-Becher füllen lässt.